Direkte Verbindung, ganz sicher

Es ist schon erstaunlich, was sich seit der Snowden Enthüllung so alles getan hat. Alle Messenger und Webseiten fangen an Ihre Verbindungen und Daten zu verschlüsseln. Das ist ja alles schön und gut, aber es reichte mir nicht aus, denn es gab immer noch eine dritte Instanz, den Server, dazwischen.

Nicht so bei Tox, bzw. qTox, wie der Client für die Oberfläche heißt. Tox gibt es für Windows, Mac, Linux und FreeBSD, sowie auch für Android und iOS. Das macht die Sache rund, denn es gibt eine Plattform über die alle Kommunizieren können.

Bild vom qToy Client

Tox verschlüsselt die Kommunikation zwischen 2 Clients, und das ohne Server dazwischen. So hat man einen Chat und Sprache-Übertragung, sowohl als auch Video und Daten-Übertragung. Wenn man den Client das erste Mal startet muss man eine ID erzeugen. Diese besteht zum einen aus Daten der Maschine und einem Benutzernamen und einem Passwort. Daraus generiert Tox eine 76 Stellige Id, die man mit seinen Freunden austauschen kann, so kann man sich sicher sein, wer meine ID hat.

Wenn der Freund nun die ID hinzufügen möchte, dann muss ich die ID bestätigen und ich bekomme seine ID übertragen. Da hier eine direkte Kommunikation statt findet, gibt es keinen dritten, der Belauschen könnte.

Wie immer ist es nun eine Sache der Verbreitung um einen Messenger wie qTox eine Chance zu geben.

Ich möchte es versuchen.

Bobby

Robert Friemer

Robert Friemer, mittlerweile 47, arbeitet mit Windows seit Version 3.11, mit Linux seit Version 2.0 und mit FreeBSD seit Version 3.8. Er hat schon so einige Irrungen und Wirrungen in der IT mit erlebt und ist seit einigen Jahren (fast) Windows-los. Dank Pinguin und vor allem dank Beastie.

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